Als mich Laura gefragt hat, ob ich ihren Newsletter Caring Companies übernehmen möchte, musste ich nicht lange überlegen – ich habe sofort und begeistert zugesagt.
Bevor ich im Juni zu NN gekommen bin, war ich acht Jahre Wirtschaftsredakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort habe ich mich mit Unternehmen und Wirtschaftspolitik beschäftigt und mich dabei immer für die Menschen hinter den Konzernzahlen und Gesetzesentwürfen interessiert – beispielsweise welche Rechte arbeitende Mütter haben, die ihre Kinder weiterhin stillen möchten. Eine Caring Company macht das möglich (und muss es per Gesetz auch).
Dann wurde ich Mutter und war plötzlich selbst so etwas wie ein fürsorgendes Unternehmen – für meine zwei Kinder. Mutter zu sein hat meinen Blick auf Geschlechtergerechtigkeit und Sorgearbeit geschärft wie kein Artikel, kein Buch, keine Talkshow oder keine Debatte zuvor. Manche Dinge verstehen wir vielleicht erst dann so richtig, wenn wir sie selbst erfahren.
Empathie als Brückenbauerin
Es gibt ein magisches Wort, das zumindest eine Annäherung möglich macht: Empathie. Der Duden definiert sie als die „Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen“.
Indem wir empathisch mit anderen Menschen sind, können wir die Informationsasymmetrie zwischen unseren und den Erfahrungen anderer etwas ausgleichen. Wir können sie zu Wort kommen lassen, ihnen zuhören und ihre Bedürfnisse anerkennen.
Und jetzt Du
Genau das ist es, was Caring Companies ausmacht. Sie sorgen (wie Laura es in ihrem allerersten Newsletter so schön formuliert hat) dafür, dass alle im Team gut arbeiten können. Dass die persönlichen Umstände der Mitarbeitenden wirklich gesehen werden. Und hier spreche ich natürlich nicht nur von Müttern, sondern von allen marginalisierten Gruppen in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt. Niemand soll ausgeschlossen oder benachteiligt werden.
Mit diesem Anspruch übernehme ich auch diesen Newsletter. Ich möchte empathisch mit euch und euren Herausforderungen sein, Brücken bauen und unser Mitgefühl füreinander stärken. Davon braucht es gerade in diesen Zeiten noch viel, viel mehr.
Und dazu könnt ihr beitragen: Welche Organisation kümmert sich richtig gut um ihre Mitarbeitenden? Was beschäftigt oder bewegt euch gerade? Schreibt mir jetzt und in Zukunft, was ihr euch von diesem Newsletter wünscht und nehmt mich mit in eure Lebensrealität!
Ich freue mich auf ganz viel Fürsorge mit euch!
Jessi und das Team von Neue Narrative
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