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People Policy

Wie Quoten uns dabei helfen, eine vielfältige Organisation zu werden

  • Text: Sebastian Klein
  • Bilder: Dominik Wagner

Wir wollen eine Organisation sein, die intern die Vielfalt abbildet, die in der Welt um uns herum existiert. Dafür haben wir eine verbindliche Policy geschaffen.

Wir sind eine dieser Firmen. Die gerne bunt und vielfältig sein wollen. Die davon überzeugt sind, dass das richtig und wichtig ist: nicht (nur), weil es zu besseren, erfolgreicheren Firmen führt, sondern vor allem weil es gut für die Gesellschaft und die Menschen ist, um die es bei allem Wirtschaften ja am Ende geht.

Wir sind auch eine dieser Firmen, die gemerkt haben, dass guter Wille alleine nicht reicht. Deshalb haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie das denn geht: eine vielfältige Organisation werden. Herausgekommen ist unsere People-Policy, in der wir einige Quoten verbindlich regeln:

Unsere Quoten sind keine bloße Orientierungshilfe. Wir verpflichten uns mit ihnen dazu, im Recruiting entweder auf Diversität zu achten, oder alternativ niemanden einzustellen.

Unsere Quoten

  • Mindestens 50% der Mitarbeiter*innen sind nicht cis männlich.
  • Mindestens 25 % der Mitarbeiter*innen sind Menschen aus Einwander*innenfamilien.
  • Mindestens 10% der Mitarbeiter*innen haben eine Behinderung oder chronische Krankheit.

Welche Rolle Policies bei uns spielen

Policies sind verbindliche Regeln, die wir uns intern geben. Die Quoten, die darin stehen, sind also keine bloße Orientierungshilfe. Wir verpflichten uns mit ihnen dazu, im Recruiting entweder auf Diversität zu achten, oder alternativ niemanden einzustellen. Das mag hart erscheinen, wir sind uns aber einig, dass es für uns der richtige Weg ist.

In unserer People-Policy haben wir neben einigen anderen Dingen auch geregelt, wie wir neue Mitarbeiter*innen einstellen und dabei die Quoten fest verankert:

1. Purpose
2. Werte
3. Verhaltenskodex
4. Recruiting, Einstellung von neuen Mitarbeiter*innen und Quoten
5. Konsequenzen von nicht akzeptiertem Verhalten, Abmahnung und Kündigung
6. Feedback und Fortbildungen

Warum wir auf Quoten setzen

Quoten sind eine effektive Möglichkeit, struktureller Benachteiligung etwas entgegenzusetzen. Sie zielen nicht nur darauf ab, dass eine Organisation guten Willen zeigt und sich bemüht, vielfältiger zu werden. Quoten sind ein konkretes Instrument, sie zeigen die Lücke zwischen Ist und Soll und zwingen die Organisation, sie zu schließen. An uns selbst sehen wir, dass das funktioniert: Im Herbst hatten wir im Kernteam einen cis Männeranteil von knapp 60%. Als wir zuletzt nach neuen Mitstreiter*innen gesucht haben, haben wir uns als Ziel gesetzt, diesen Anteil zu reduzieren. Heute sind wir im Kernteam nur noch 40 Prozent cis Männer und 60 Prozent Frauen und andere Geschlechter.

Uns ist klar, dass es für eine vielfältige Organisation viel mehr als die oben genannten Kriterien braucht. Wir haben eine lange Liste mit weiteren Kriterien, die wir gerne in die Policy aufgenommen hätten. Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass es für uns aktuell nicht handhabbar ist, mehr als diese drei Quoten auf einmal im Blick zu haben. Deshalb haben wir die drei ausgewählt, die uns aktuell am wichtigsten erscheinen. In Zukunft wollen wir die Liste weiter auszubauen.

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