Graphen und Formen mit der Aufschrift Transparenzbericht 2021

Insight

NN Transparenzbericht 2021

Neue Narrative ist ein Medienunternehmen, das durch seine Nutzer*innen getragen wird. Das macht uns stolz und glücklich. Damit du weißt, was für ein Unternehmen du unterstützt, legen wir in diesem Artikel unsere Zahlen aus dem Jahr 2021 offen.

Wir wissen, dass viele Menschen für Firmen arbeiten, deren wichtigste Finanzzahlen sie nicht kennen. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass es nur möglich ist, sich richtig in ein Unternehmen einzubringen, wenn die finanziellen Zusammenhänge klar und alle wichtigen Zahlen bekannt sind. Deshalb wissen bei NN alle Mitarbeiter*innen über unsere Finanzen Bescheid.

Die Mitarbeiterinnen von NN auf einer Skala

Die Daten stammen aus einer NN-internen Umfrage aus dem August 2021. Mitgemacht haben 18 Personen – zu dem Zeitpunkt waren das alle festen Mitarbeiter*innen.

Aber das reicht nicht. Wir finden, dass auch die Menschen, die einem Unternehmen Geld geben und seine Produkte nutzen, volle Transparenz haben sollten. Deshalb gibt es diesen Artikel. Wir reflektieren das vergangene Jahr und blicken in die Zukunft:

Das ist im Jahr 2021 passiert

Was hat sich 2021 bei uns getan?

Welche Ziele haben wir erreicht, welche nicht?

Was haben wir gelernt, was gefeiert und betrauert und was heißt das für das nächste Jahr?

Im Folgenden findest du unsere wichtigsten Antworten auf die Fragen:

🎇 Schon 2020 haben wir unsere Zahlen und wichtigsten Erkenntnisse offengelegt und in Form einer Jahresreflexion geteilt.

Wir sind mehr als 20 Menschen

Bei NN sind mittlerweile 22 Personen fest angestellt. Vor zwei Jahren waren wir noch zu fünft, Ende 2020 dann zu zehnt. Im vergangenen Jahr haben wir uns mehr als verdoppelt. Das ist ziemlich verrückt.

Um nicht nur irgendwie zu wachsen, haben wir uns Anfang des Jahres Quoten auferlegt, entlang derer wir NN entwickeln wollen:

  • Mindestens 50% der Mitarbeiter*innen sollten nicht cis-männlich sein.
  • Mindestens 25% der Mitarbeiter*innen sollten Menschen aus Einwander*innenfamilien sein.
  • Mindestens 10% der Mitarbeiter*innen sollten eine Behinderung oder chronische Krankheit haben.

Die Quoten haben wir seit Mitte des Jahres alle erfüllt. Unten siehst du Auszüge aus einer NN-internen Umfrage aus dem Juli 2021. Mitgemacht haben 16 Personen – zu dem Zeitpunkt waren das alle festen Mitarbeiter*innen.

Drei Kreisdiagramme, die unsere Quoten zeigen

Klar ist aber, dass die Diversität im NN-Team auch 2022 ein Thema bleibt, das wir im Blick behalten. Für den Anfang haben wir uns dazu entschieden, drei Quoten zu priorisieren, die uns besonders wichtig waren. In Zukunft werden sicherlich noch weitere Kriterien dazukommen. Wir streben beispielsweise nach einer möglichst diversen Altersstruktur im Team.

🙋 Du suchst nach einem neuen Job und glaubst, du würdest zum NN Team passen? Aktuell suchen wir nach einer Person, die uns im B2B Sales unterstützt. Hier geht es zur Rollenbeschreibung.

Wir entwickeln uns zum (Mini-)Verlag

Neue Narrative ist längst mehr als unser Magazin. Unsere Vision ist es, einen kleinen Verlag der Zukunft zu bauen, mit einem Portfolio aus mehreren autonomen Content-Produkten mit eigenen Geschäftsmodellen.

Wie soll die Transformation der Wirtschaft gelingen, wenn mehr Menschen das manager magazin lesen als Neue Narrative?

Neben unserem Magazin entwickelten wir 2020 daher das New Work Glossar mit den wichtigsten Begriffen aus der Welt der Neuen Arbeit und das Audio-Produkt workwhile, für das wir inzwischen zwei komplette Audio-Trainings auf Deutsch und Englisch produziert haben.

Neu dazu gekommen ist 2021 unsere digitale Tool-Plattform 9 Spaces. Viele Nutzer*innen haben uns in den letzten Jahren geschrieben, dass unsere Tools besonders wertvoll für sie sind. Die NN Tools sind Anleitungen und Templates, mit denen unsere Nutzer*innen in ihren Teams oder Organisationen sofort anfangen können, etwas zu verändern. In nur wenigen Wochen haben wir im Frühjahr 2021 die Beta-Version von 9 Spaces entwickelt. Schon nach einem Monat waren mehr als 1.000 zahlende Nutzer*innen auf der Plattform angemeldet, mittlerweile sind es 2.000.

Wir haben die 1 Million Euro Umsatz knapp verfehlt

Unseren Umsatz haben wir in 2021 verdoppelt, allerdings haben wir unser großes Ziel, eine Million Euro Jahresumsatz zu machen, verfehlt. Woran lag das?

Unser Magazingeschäft hat sich gut entwickelt. In nur zwei Jahren sind wir von 3.000 auf fast 14.000 Abonnent*innen gewachsen. Unser nächstes Ziel ist es, das manager magazin zu überholen. (Wir meinen das ernst! Wie soll die Transformation der Wirtschaft gelingen, wenn mehr Menschen das manager magazin lesen als Neue Narrative?)

Graphen, die steigen und anzeigen, wie sich unsere Abozahlen 2021 entwickelt haben

Wenn du nachrechnest, wirst du merken, dass die Basic- und Karma-Abos aufsummiert nicht die Gesamtzahl unserer Abos ergeben. Das liegt daran, dass wir noch weitere Abo-Typen haben (z.B. Team-Abos).

Seitdem wir klar kommunizieren, wie wenig ein Magazin, das auf klassische Anzeigenwerbung verzichtet und nach höchsten ökologischen Standards druckt, an einem normal bepreisten Abo verdient, kaufen unsere Nutzer*innen fast nur noch unser Karma-Abo. Um genau zu sein, hatten wir Ende 2021 8.376 Karma-Abonnent*innen (39 € / Jahr) und 4.115 Basic-Abonnent*innen (29 € / Jahr).

Dass wir trotz guter Entwicklung im Abogeschäft die Umsatzmillion nicht erreicht haben, lag vor allem daran, dass wir mit manchen Produkten, die wir neben dem Abo vorantreiben, noch nicht da sind, wo wir eigentlich stehen wollten. Das soll sich 2022 ändern.

Unsere Einnahmen und Ausgaben auf einen Blick

Hier ist aufgelistet, was wir 2021 eingenommen und ausgegeben haben:

Zwei Balken, die unsere Ausgaben und Einnahmen 2021 zeigen

Wie du siehst, können wir unser aktuelles Wachstum noch nicht aus den Umsätzen finanzieren. Wir werden deshalb Anfang 2022 eine zweite Finanzierungsrunde brauchen. Besonders freuen wir uns darüber, dass einige unserer Bestands-Investor*innen bereits signalisiert haben, dass sie sich ein weiteres Mal beteiligen werden.

Was wir 2022 vorhaben

Mit NN wollen wir einen Prototypen für den Verlag der Zukunft bauen. Auf dem Weg dorthin werden wir im kommenden Jahr Folgendes fokussieren:

Wir glauben, dass die sozial-ökologische Transformation auch von Unternehmen ausgehen muss. In zehn Jahren wird es selbstverständlich sein, dass Unternehmen durch ihr Wirtschaften keine ökologischen Schäden mehr verursachen. Deshalb wollen wir NN zu einer klimapositiven Organisation ausbauen. Denn der Verlag der Zukunft ist regenerativ.

Zudem wollen wir auch 2022 unseren Umsatz verdoppeln, also Ende des Jahres bei 1,8 Millionen Euro Umsatz landen. Das ist ziemlich ambitioniert, aber genau das, was wir brauchen, um das Unternehmen werden zu können, das wir sein wollen.

Wir freuen uns auf ein weiteres wildes Jahr mit dir.

❤️ Wenn du uns unterstützen möchtest, sichere dir unbedingt ein Karma-Abo und einen 9-Spaces-Zugang. Und wenn du uns wirklich weiterbringen willst, hole NN in deine Organisation – mithilfe unserer Unternehmenslösungen.

Ein Mann, der an einem Schreibtisch sitzt. Sein Kopf raucht.

Kinski meets McKinsey

Wie falsch genutzte Ziele Menschen krank machen

Eigentlich fokussieren wir uns in diesem Magazin eher auf die halb vollen als auf die halb leeren Gläser. Doch manche Dinge machen uns so wütend, dass es gar nicht so leicht ist, konstruktiv zu bleiben. Dafür gibt es diese Kolumne, mit der wir unserer Wut Luft machen. Diesmal: Viele Unternehmen nutzen Zielsysteme dafür, alles aus den Mitarbeiter*innen herauszuholen. Die Gesundheit steht dabei häufig an zweiter Stelle.

Illustration eines halbierten Kuchens, auf dem das Wort „fair“ steht. Wenn der Kuchen in gleich große Teile geteilt würde, wäre das am fairsten für alle.

Geld

Warum wir eine höhere Erbschaftssteuer brauchen

Manche erben unvorstellbare Summen, viele gar nichts: Zwei Drittel der Deutschen sind gegen eine höhere Erbschaftssteuer, auch Familienunternehmen lobbyieren dagegen. Dabei würden wir alle von ihr profitieren.

In einer Welt, in der es überall um Geld geht, liegt es auch beim Job nahe, die eigene Zufriedenheit vor allem daran zu koppeln, wie gut man bezahlt wird. Doch letztlich ist Geld nur ein Faktor, der unsere Zufriedenheit beeinflusst.

Geld

Wie zufrieden bist du mit deinem Job?

Geld ist nicht alles: Es gibt viele Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, wie glücklich wir im Job sind. Dieser Guide hilft dir dabei, deine wichtigsten Kriterien zu finden und zu priorisieren.

Ein Geldschein mit einem Mann darauf, der sich den Mund zuhält.

Geld

Lasst uns über Geld sprechen!

Kaum etwas prägt unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt so stark wie Geld. Und trotzdem sprechen wir kaum darüber. Das muss sich ändern.